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  • Katharina Amanatidou

Intonation und Phonetik-ein Muss beim Fremdsprachen lernen und vor allem beim lehren

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum einige Deutsch lernende Schüler eine gute Aussprache haben und andere wiederum nicht?

Wenn ja, dann lesen Sie weiter.

Es geht hierbei hauptsächlich um die Frage, woher ein Schüler eine gute oder auch schlechte Aussprache hat. Nicht immer ist der Lehrer oder das kurstragende Lehrbuch Schuld, wenn der Schüler keine gute Aussprache hat und nicht immer ist es so, dass ein Schüler mit guter Aussprache und Intonation diese Kompetenzen dank seines Lehrers oder des Lehrwerks erworben hat. Trotzdem kann sowohl ein Deutschlehrer mit Muttersprache Deutsch, als auch jener, der kein Muttersprachler ist,

die Phonetikregeln genauso gut vermitteln.

Allerdings gilt, dass man als DaF - Lehrer zunächst selbst diese Regeln beherrschen sollte, um Sie kompetent weiter vermitteln zu können. Dieser Punkt wird aber oftmals von vielen Lehrern übersehen bzw. übergangen und auch nicht richtig wahrgenommen, obwohl bei allen Sprachprüfungen die Aussprache einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Bei den Goethe – Instituts – Prüfungen z.B. bekommt man in jedem der drei Zertifikats – Teile bis zu drei Punkten, die für das Endresultat der mündlichen Prüfung ausschlaggebend sind.

Des Weiteren kann jemand, der die Phonetik und Betonung einigermaßen beherrscht auch viel mehr in Hörverstehensübungen wahrnehmen und verstehen, da er sich der verschiedenen Laute bewusst wird und diese Wortgebilde in ihm bekannten Wortschatz mit Bedeutung in seinem Gehirn umsetzen und wieder erkennen kann.

In den meisten zeitgemäßen Lehrwerken sind Phonetikübungen bereits im Lehrbuch integriert, in vielen anderen sogar als Zusatzübung im Arbeitsbuch, die leider oftmals von Lehrern wegen Zeitmangel ausgespart werden und man sich als Lehrer weder dem Schüler noch sich selbst damit etwas Gutes tun.

Versäumte Phonetik- und Intonationsübungen im Nachhinein wieder gerade bügeln zu wollen ist zeitaufwendig und leider oftmals verschwendete Zeit, da man nur gering in die bereits erlernten Sprachstrukturen eingreifen kann.

Es bedarf dann eines wiederholten Trainings und wiederholter Korrektureingriffe des Lehrers, die wie bereits bekannt vorwiegend indirekt mittels Wiederholungen der Äußerungen des Schülers vorgenommen werden sollten und nicht direkt, wie es meistens geschieht, da man so keine fließende Kommunikation fördert, sondern sie damit höchstens behindert. Das durch solche Eingriffe geknickte Selbstbewusstsein der Schüler macht sich dann leider auch in Intonation und Aussprache bemerkbar.

Lernfortschritte werden meist vom Lerner selbst registriert und fördern in keiner Weise sein Selbstbewusstsein, vor allem dann nicht, wenn derjenige innerhalb einer Lerngruppe merkt, dass er den übrigen Kursteilnehmern in Aussprache und Intonation unterlegen ist.

Wie aber kann man nun die Phonetik – und Betonungskompetenzen der Lehrer oder die eigenen fördern? Man sollte, wie oben schon erwähnt a) sich der Regeln und vor allem der Wichtigkeit derer bewusst sein, b) nicht versäumen pro Unterrichtseinheit mindestens 3 - 5 min dafür in sein Curriculum einzuplanen, und das nebst Hausaufgaben – Besprechung und Lernkontrollen als weiteren Unterrichtsbestandteil mit einzubauen; vor allem Kinder lernen mit solchen festgelegten Ritualen am Besten, und c) sich darüber informieren mit welchen Medien man effektiver und gezielter dieses Ziel erreichen kann.

Vorschläge gibt es genug, meist fehlt dafür jedoch die Zeit bzw. die Lust sich damit zu beschäftigen. Versuchen Sie es trotzdem ein Mal und Sie werden sehen, dass Ihre Schüler Spaß daran haben werden und dass Ihnen das doppelt so viel Genugtuung schenken wird, wenn Sie Ihr “Werk” in seiner Vollkommenheit bewundern können.

Wertvolle Tipps und Ratschläge, vor allem aber Arbeitstechniken und Hilfestellung im Umgang mit verschiedenen Medien, wie CD-Roms, Aufnahmegeräte, Videokameras und speziellen Lehrbüchern mit Audio - CD, die die Phonetik und Intonationsfähigkeiten Ihrer Lerner und aus einem Ausländer – Akzent einen nahezu perfekten Muttersprachler formen, bekommen Sie in einem Schnell-Kurs für Phonetik und Intonation, der an der Fremdsprachenschule “langolerta” in Frankfurt am Main für (un)erfahrene Deutschlehrer angeboten wird. Der Kurs umfasst 3 Unterrichtseinheiten à 45 min und findet nach Vereinbarung unter der Woche vormittags mit 30 Euro Teilnehmergebühr einmal monatlich statt. Wenn sie außerhalb von Frankfurt am Main leben, können Sie an den zeitlich unabhängigen online-Crash-Kursen teilnehmen.

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen selbstverständlich persönlich oder telefonisch zur Verfügung und zwar jeden Dienstag und Donnerstag von 11:00 – 13:00 Uhr.

Tel: 0176/86269257, Ansprechpartnerin: Frau Amanatidou






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